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Liebe Gäste von „Salsa in the Studios“ und jene, die nur mal etwas Zeit zum Lesen haben,
erst einmal Danke, dass Ihr Euch trotz Schnee- und Eiswarnungen auf den Weg in die Rudas Studios begeben habt, um bei der Premiere von "Salsa [meets RnB] in the Studios" mit dabei zu sein. Die Party war eine der best besuchten Salsaparties die Düsseldorf erlebt hat. Salsa - eigentlich ein "Party-Nischenprodukt" - hat in der Kombination mit RnB so auch viele "Nichttänzer" angezogen und unsere große Leidenschaft weiter in die Breite getragen. Ich denke die Tanzkurse in Düsseldorf und Umgebung dürften sich demnächst über einige Neu-Anmeldungen freuen :). Zur Musik/den DJs und zum Konzept gab es fast nur positives und konstruktives Feedback. Zur Location ebenfalls - zu den Nebenareas komme ich nachher. Die Rudas Stdios sind mittlerweile nicht nur in Düsseldorf der absolute In-Tip sondern ziehen auch weit über die Stadtgrenzen heraus bekannt. Mal eine komplett andere Location für "unsere" Salsa-Parties.
Auch wenn es überwiegend positives Feedback gab, so hat eine Auftaktveranstaltung meist auch Punkte, die im Vorder- und Hintergrund nicht optimal laufen, die jedoch mit etwas Hirnschmalz und Aktionismus abgestellt werden können – man muss sich dieser nur erst einmal bewusst werden. Und je größer eine Veranstaltung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas schief läuft. Hier die Bitte um Verständnis und ein „Sorry“ an diejenigen, wo nicht alles 100%ig verlief.
Bevor ein falsches Bild entsteht. In Gesprächen mit Gästen während und nach der Party haben wir herausgehört, dass die Annehmlichkeiten doch bei den meisten bei weitem überwogen haben. So kamen das Show- und vor allem auch das Workshopprogramm sehr gut an. Die Auswahl der DJs und ihr Musikrepertoire wurde von fast allen Gästen mit denen wir gesprochen haben als ausgewogen und gut empfunden. Ambiente, VJ und generell die „Rudas Studios“ an sich kamen sehr gut an. Es konnte gut geparkt werden – wenn nicht auf den kostenlosen Plätzen in den Seitenstraßen, dann direkt im Parkhaus unter den Rudas Studios.
Was führte zu den Unannehmlichkeiten, die wir bei der Premiere hatten? Zuerst einmal war es die erste Kooperation des Teams der Rudas Studios mit uns als Veranstaltern und vor allem ihr erster Kontakt mit Salsa überhaupt – ehrlicherweise müssen wir Salsaleute zugeben, dass wir schon ein etwas spezielles Partypublikum mit ganz eigenen Ansprüchen und Wünschen sind – so kam es dann auch, dass einige Sachen die aus unserer Salsa-Sicht oder aber von Locationseite als selbstverständlich angesehen werden, sie es jedoch aus Sicht des Anderen nicht sind. So waren die Rudas Studios bspw. sehr überrascht, dass extra für "Salsa in the Studios" ein LKW 3.5 Tonnen Tanzparkett anlieferte, dass wir angemietet und ausgelegt haben – etwas negativ überrascht waren sie auch, dass eine recht große Anzahl von Gästen mit nur 1,- € (Garderobe) auf der Verzehrkarte den Club verlassen haben - deswegen kommen wir bei einer Folgeveranstaltung nicht um den Mindestverzehr herum. Wir haben nicht damit gerechnet, dass es für die Studios nicht selbstverständlich ist, dass fast jeder Gast auch eine Tasche oder einen Rucksack dabei hat. Und so kann die Liste noch mit einigen Punkten fortgesetzt werden – die meisten „Salsaeigenschaften“ haben wir bereits in vorherigen Gesprächen klären können.
Jetzt aber Tacheles zu den Punkten, die von einigen bemängelt wurden.
Wie kam es zu der langen Wartezeit vor dem Einlass? Wir waren – und somit auch die Garderobe - nicht auf die Resonanz und Akzeptanz des Events vorbereitet. Da die Garderobe von den Studios organisiert wurde, fehlte die Salsaexpertise und wir hatten versäumt auf die anderen Anforderungen von Salseros hinzuweisen. Konkret war man nicht darauf eingestellt, dass fast jeder Gast auch eine Tasche oder einen Schuhbeutel mit dabei hat und dass doch ein paar mehr kommen. Die Wartezeit an der Garderobe führte dann leider zu einer verlängerten Wartezeit beim Einlass. Ich möchte noch anmerken, dass alle Gäste eingelassen wurden. Noch einmal sorry dafür, dass als zu einem gewissen Zeitpunkt der große Schub einsetzte, die Schlange „etwas“ länger wurde und einige – nachvollziehbar – die Entscheidung getroffen haben, bei Carlos in Essen vorbei zu tanzen.
Beim nächsten Mal: Wird das Team an der Garderobe und die Kapazität so angepasst, dass der Einlass flüssig von Statten geht und so etwas in dieser Form nicht wieder geschieht.
Area Cubana: Diese war kleiner und anders ausgefallen, als ursprünglich angedacht. Sehr kurzfristig, gab es eine Anordnung von offizieller Stelle, dass die eigentlich geplante Area „Havana Club“ mit mehr als doppelt so großer Tanzfläche nicht nutzbar ist, da nicht ordnungsgemäß „entfluchtet“ (diese Vokabel war auch für mich neu) werden kann. Die aktuelle Area war eigenlich als „Havana Lounge“ (gleiche Musik wie im „Havana Club“) mit Rauchmöglichkeit angedacht gewesen, so dass wir die Main Area komplett rauchfrei hätten halten können. Es war also in den letzten Tagen vor der Veranstaltung noch mal unser Improvisationstalent gefragt. Bei der nächsten Veranstaltung machen wir hieraus eine entspannte Bachatalounge :).
Main Area | Platzangebot: Ja, es war zur Hauptzeit voll, um ausladend Salsa zu tanzen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt zwei Optionen: entw. Einlassstop und andere Gäste mit teils langer Anreisezeit hätten nach Hause geschickt werden müssen, oder aber wir nehmen es in Kauf, dass es für eine gewisse Zeit etwas „kuscheliger“ wurde. Wir empfanden die 2. als die fairere Variante.
Die Bühne war übrigens aus versicherungs- und unfallschutztechnischen Gründen als Sitz- und Stehfläche gesperrt. Ab einer Höhe von 60cm sind Geländer vorgeschrieben und diese sind nicht vorhanden.
Showprogramm: Sorry, dass Salsawave aus Luxembourg nicht kommen konnten. Sie haben sich per Videobotschaft entschuldigt. In Luxembourg herrschte bereits am frühen Abend Schneechaos. Wir sind froh, dass Randolph und Lilly von Salsa Royale kurzfristig einspringen konnten.
Noch ein Wort zum Abschluss: Beim Salsafestival „Salsa Deluxe“, dass wir auch organisieren, war es bei der ersten Veranstaltung ähnlich. Man muss Location und das Team vor Ort kennenlernen, sich an die Besonderheiten anpassen und dann mit den gegebenen Faktoren versuchen das Beste für die Gäste herauszuholen. Nur ist Perfektion – wenn auch angestrebt – mit einer ersten Veranstaltung realistisch gesehen - nicht zu erreichen.
Und wer bis hierhin gelesen hat, dem danke ich auch noch für seine Zeit.
Mit lieben Grüßen
Max & Team
P.s. Genau diesem kleinem aber sehr feinem Team, dass richtig mit angepackt hat, nochmals einen richtig „dicken“ Dank: vor allem Dave und Diana, Annie, Diego, Kimos, Mauri, Frizzo, den vielen helfenden Promotern/Veranstaltern und dem Team von den Rudas Studios (THX Patrick!) – ohne Euch hätt‘s die „Salsa meets RNB in the Studios“ so nicht gegeben!
Links:
www.salsa-studios.com | Homepage „Salsa in the Studios“
www.sal-sa.de | Dein Salsaportal
www.salsa-muenster.eu | Salsablog von Ralf mit einem Bericht
www.salsa-deluxe.de | NRW’s größtes Salsafestival im April in Münster
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